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Nach mir die Sintflut?
Es scheint ein Phänomen unserer Zeit zu sein, dass viele Menschen den Fokus vor allem auf sich selbst legen und gesellschaftliche Verantwortung von sich weisen. Der eigene Vorteil scheint oft wichtiger zu sein als ein friedliches Miteinander, in dem für alle genug vorhanden wäre.
vor 3 Tagen


Novelle: «Das Zeichen»
Glück verdoppelt sich, wenn man es mit anderen teilt. Darum wünschte er sich nichts mehr als noch ein einziges Mal mit seiner Grossmutter zu sprechen. Wie schwer konnte es denn Bitteschön sein in der heutigen Zeit? Es gab ja Medikamente für jedes Gebrechen. Roboter, die mit einem kommunizieren und jegliche lästige Aufgaben übernehmen. Reiche, die aus lauter Langeweile zu Weltraumtouristen mutierten und sich auf die Suche nach neuem Lebensraum machen.
20. Mai


Gesellen sie sich doch nicht gern?
Kennen Sie das Sprichwort «Gleich und gleich gesellt sich gern»? In eine ganz andere Richtung geht das Sprichwort «Gegensätze ziehen sich an». Ich bin im Moment etwas unschlüssig, welchem der beiden ich mehr Glauben schenken soll.
8. Mai


Neues für den Giftschrank
Na toll. Das war bereits der zweite druckreife Artikel in diesem Jahr, den ich entsorgen musste. Wieder wurde ich missverstanden, und ein Gespräch unter Freunden war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. In solchen Momenten fällt es schwer, sich von Neuem zu motivieren und die nächste gute Geschichte zu suchen. Ein Journalist verbindet immer auch viel Herzblut mit seinen Texten.
5. Mai


Der Kampf gegen Oberflächlichkeit
Oft kommunizieren wir wahnsinnig oberflächlich. Ein «Wie geht’s?» geht uns leicht über die Lippen, ohne dass wirkliches Interesse am Gegenüber dahintersteckt. Dass auch ich nicht immer achtsam und mit Tiefe kommuniziere, wurde mir kürzlich am Bahnhof bewusst, als mich eine Antwort völlig auf dem falschen Fuss erwischte.
1. Mai


Bei Geld hört die Freundschaft auf
Kennen Sie dieses ungute Gefühl, wenn Sie Geld brauchen und es im entscheidenden Moment auf dem Konto fehlt? Die Daueraufträge sind bereit, und doch blockiert alles, weil die liquiden Mittel nicht eingetroffen sind.
29. Apr.


Entscheidungen haben Konsequenzen
Vor Kurzem bin ich im Internet auf eine Crowdfunding-Aktion von Michèle Binswanger gestossen. Sie hat sich entschieden, ein Buch über die «Zuger Landammann-Affäre» zu schreiben, und wird deshalb von Jolanda Spiess-Hegglin mit Anzeigen eingedeckt. Nun ersucht die Journalistin um finanzielle Unterstützung im «juristischen Kampf für die Medienfreiheit». Genau diese Haltung verstehe ich nicht. Denn wer sich für etwas entscheidet, muss auch die Konsequenzen tragen.
15. Apr.


Der fehlende Pausenknopf
Der vergangene Sonntag war der schlimmste Tag in meinem bisherigen Leben. Ich hatte ein ungutes Gefühl, ging vorbei und fand meinen besten Freund tot in seinem Zuhause.
14. Apr.


Grosses Interview mit mir auf GRHeute
Zu «Graubünden schreibt II» habe ich dem Onlineportal GRHeute ein Interview gegeben. Darin geht es um die Entstehung des Buches, die Gemeinsamkeiten der Schreibenden und meine weiteren Veröffentlichungen in diesem Jahr.
9. Apr.


Ich arbeite, also bin ich?
Die Antworten sind oft ähnlich, wenn man jemanden fragt, wer er oder sie ist. Viele erzählen zuerst, wo sie angestellt sind, was sie beruflich machen und vielleicht noch, wie viele Personen ihnen unterstellt sind. Viel seltener erfährt man jedoch, was einen Menschen wirklich ausmacht. Das stimmt mich nachdenklich.
7. Apr.


Sabotieren statt diskutieren
Es ist schon auffällig: Wo früher diskutiert wurde, wird heute sabotiert. Menschen mit anderen Ansichten suchen längst nicht mehr nach einem gemeinsamen Nenner. Stattdessen scheint es in Mode zu sein, andere von der eigenen Meinung zu überzeugen oder sie gleich zu diskreditieren.
26. März


«Wer zahlt, befiehlt?»
Kennen Sie das alte Sprichwort «Wer zahlt, befiehlt»? Mir wird fast übel, wenn ich es höre, denn es vermittelt Werte, die ich meinen Kindern nicht weitergeben möchte und die zudem ziemlich aus der Zeit gefallen sind.
23. März


Vom Führen und Leiten
Wenn es darum geht, sich zu profilieren, greifen viele Menschen zu gesellschaftlich anerkannten Statussymbolen. Bei mir löst das meist nur ein müdes Lächeln aus. Denn solche Versuche entlarven sich oft schneller, als den Beteiligten lieb ist.
10. März
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